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Forderungs-Mediation lohnt sich

Posted on April 15, 2019 by - Blog

Forderungs-Mediation bei Ärger mit Boot

 

Sie haben eine offene Forderung und denken über die weiteren Schritte nach, wie Sie an Ihr Geld kommen? Vielleicht kann Ihnen unsere Forderungs-Mediation dabei helfen.

„Wir erfüllten uns einen Lebenstraum, der Kauf eines Schiffes in dem wir immer leben können.“ Das war die Idee und hierfür machte die Familie Herbst (Name redaktionell geändert) auch die erforderlichen Bootsführerscheine.

Aber schon beim Kauf des passenden Bootes wurden erst später Schäden sichtbar, die nicht kalkulierbar waren. Neben dem finanziellen Aufwand kam noch der Ärger hinzu. Durch die Emotionen kam eines zum anderen. Sicherlich auch nachvollziehbar, schließlich kam das Gefühl auf, die „helfenden Hände“ waren nur an dem Geld der Bootsinhaber interessiert.

Beauftragung Inkassounternehmen

Irgendwann war wohl der Bogen überspannt. Man stellte die Zahlungen an den Handwerker ein, weil es aus der Sicht der Bootsbesitzer eine unendliche Geschichte wurde. Es kam, wie es kommen musste.

Der Handwerker gab das Mandat an das Inkassounternehmen und beauftragte die debkonplus Inkasso GmbH mit der vorgerichtlichen und gerichtlichen Beitreibung. Schnell war zu erkennen, dass ein gerichtliches Verfahren für beide Parteien wie das berühmte Hornberger Schießen ausgehen würde.

Bereitschaft zur Forderungs-Mediation

Die Bereitschaft des Schuldners, die Sache im Rahmen einer Forderungs-Mediation zu lösen, machte es für Herrn Ulrich Liebscher etwas einfacher. Er lud beide Parteien zu einem Gespräch ein und man diskutierte unter seiner Anleitung, wenn auch zum Teil sehr hitzig.

„Einige Male stand das Gespräch wirklich auf Messers Schneide“, so die Aussage des ausgebildeten Mediators. Aber getreu nach dem Motto „Erst der Mensch, dann die Sache“, konnte diese Forderungsangelegenheit außergerichtlich und einvernehmlich gelöst werden.

Vorteil der Forderungs-Mediation

Tatsächlich handelte es sich aber hier nicht um einen Kompromiss, in dem beide Seiten nachgeben. Vielmehr entstand eine neue Basis für die Zusammenarbeit. Schließlich sind auf dem Schiff ja noch Arbeiten zu erledigen.

Diese praktische Mediation ist von Vorteil, weil sich der Gläubiger – und die Gegenseite – ein langwieriges Klageverfahren sparen kann, dessen Ausgang sowohl finanziell als auch rechtlich sehr ungewiss gewesen wäre.

 

Feedback eines anderen Teilnehmers einer Forderungs-Mediation:
„Herr Liebscher von der Firma debkonplus inkasso GmbH hat uns ein Schlichtungsgespräch mit unserem
Lieferanten angeboten. Wir haben aus gutem Grund die angefallenen Rechnungen nicht bezahlt, wollten
aber die Sache auch außergerichtlich aus der Welt schaffen. Für den Einsatz von debkonplus und insbesondere der Mediation von Herrn Liebscher möchten wir uns bedanken.“
Familie Schwab

 

Jeder Fall ist individuell zu betrachten

In einigen Fällen raten Experten dazu, einfach einen Mahnbescheid zu beantragen, weil es der einfachste Weg zum Forderungserhalt wäre. Davon raten wir in solchen Situationen ab. Besser ist es, entweder einen Vermittler aufzusuchen (Mediator) oder gleich die Klage einzureichen.

Diese sehr aktuelle Beispiel zeigt, dass wir im Forderungsmanagement genau hinsehen müssen. 08/15 Verfahren helfen hier niemandem. Die debkonplus Inkasso GmbH bietet deshalb im Vorfeld eine kostenfreie Forderungsprüfung. Wenn Sie sich also nicht ganz sicher sind, beginnt die gute Inkassoarbeit bereits bei der Prüfung Ihrer Ansprüche.

Mahnbescheid beantragen

Posted on April 2, 2019 by - Blog

Mahnbescheid beantragen

 

Einen Mahnbescheid zu beantragen ist – was das Formular angeht -, wirklich kinderleicht. Wer sich strikt an die Vorgaben im Formular hält, wird das Dokument auch ungeübt sehr schnell ausfüllen können.

Das vereinfachte, gerichtliche Mahnverfahren soll das Gerichtsverfahren beschleunigen, unnötige Kosten vermeiden und die Vollstreckung von Geldforderungen ohne Urteile möglich machen. Dabei ist es für den Gläubiger wohl nicht uninteressant zu wissen, dass die Verjährung der Forderung gehemmt wird, sobald der Mahnbescheid zugestellt wird.

Wo kann ich einen Mahnbescheid beantragen?

Mahnbescheide werden beim zuständigen Amtsgericht beantragt. In vielen Bundesländern wurden zentral zuständige Mahngerichte eingerichtet, die auch die Online-Antragsstellung möglich machen. Mit Beantragung des Mahnbescheids prüft das Gericht die inhaltliche Richtigkeit nicht. Die Schlüssigkeitsprüfung wird also nicht vorgenommen. Dafür aber eine formelle Prüfung. Das bedeutet, das Gericht – der Rechtspfleger – prüft, ob alle erforderlichen Felder richtig ausgefüllt werden. Ist das nicht der Fall, wird der Antrag „moniert“ (Monierung). Hieran wird schon klar, dass die Hemmung der Verjährung nicht eintritt.

Wer kann einen Mahnbescheid beantragen?

Grundsätzlich dürfen Gläubiger den Mahnbescheid beantragen. Ein Anwaltszwang besteht nicht. Seit dem 1.7.2008 dürfen auch Inkassounternehmen für ihre Kunden den Mahnbescheid beantragen. Viele Inkassobüros haben bereits Schnittstellen zu ihren Mahngerichten eingerichtet, damit das Verfahren zeitlich gestrafft werden kann.

Vermeiden Sie unbedingt diese Fehler beim Mahnbescheid beantragen

Alles, was gut ist, hat bekanntlich aber auch Schattenseiten. Speziell wenn ein Mahnbescheid beantragt werden soll, empfehlen wir diese Aspekte zu berücksichtigen:

  • Achten Sie auf die Bonität Ihres Schuldners! Der beste Mahnbescheidsantrag hilft nicht, wenn der Schuldner längst pleite ist. Informieren Sie sich über die finanzielle Situation Ihres Schuldners.
  • Einen Mahnbescheid dürfen Sie nur beantragen, wenn sich der Schuldner auch wirklich in Verzug befindet.
  • Häufig ist die Schuldnerbezeichnung im Mahnbescheid fehlerhaft. Im schlimmsten Fall beantragen Sie den Mahnbescheid gegen eine falsche Person (Firma). Stellen Sie also sicher, dass Sie die richtigen Stammdaten eintragen.
  • Auch wenn der Mahnbescheid schnell beantragt ist, bleibt auch zu überlegen, wie Sie fortfahren wollen, wenn Sie später einen Vollstreckungstitel vorliegen haben. Während der Antrag auf Mahnbescheid eher die leichte Übung ist, wird die Zwangsvollstreckung mit mehr Aufwand und Wissen verbunden sein.
  • Ihr Schuldner ist unbekannt verzogen? Dann ist die Klage im Wege der öffentlichen Zustellung möglicherweise der bessere Weg. Einen Mahnbescheid können Sie nur beantragen, wenn Sie eine aktuelle Adresse vorliegen haben.

Vermeiden Sie unnötige Kosten für sich

In vielen Gesprächen höre ich immer wieder von Gläubigern, dass Sie sehr enttäuscht waren, wenn Sie den Gerichtsvollzieher mit dem Inkasso beauftragt haben. Letztlich legt der Schuldner nicht selten die Vermögensauskunft ab (früher war das noch ein toller Begriff: Offenbarungseid!) und der Inhaber der Forderung guckt in die Röhre. Die Arbeit, die Kosten, alles umsonst.

Lösung: Kostenfreie Forderungsprüfung

Das muss nicht sein! Zunächst überlegen Sie einmal, ob sich wirklich mit dem Thema der hartnäckigen Schuldner die knappe Zeit vertreiben wollen. Auch stellt sich die Frage, was Sie mit einem Vollstreckungstitel in der Zukunft machen. Viele Gläubiger ärgern sich über einen Titel, der ihnen offensichtlich nichts bringt und legen ihn in die Schublade. Oder die vollstreckbare Ausfertigung liegt wohl sortiert beim Rechtsanwalt. Natürlich entstehen immer wieder neue Kosten, wenn er für Sie in dieser Akte tätig wird.

Auch das können Sie vermeiden. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie, telefonische Forderungsprüfung. Von uns können Sie eine klare Aussage erwarten, Sie erfahren:

  • Ist Ihr Forderungsanspruch belastbar und lässt sich damit auch durchsetzen?
  • Stehen die Kosten zur Beitreibung im Verhältnis zur Forderung?
  • Werden Sie selbst tätig oder überlassen es den Inkassoprofis?

Wenn Sie also gerade im Moment überlegen einen Mahnbescheid zu beantragen oder Ihren Titel in professionelle Hände zu geben, melden Sie sich einfach bei uns. Hier finden Sie Möglichkeiten, um mit uns in Kontakt zu treten.

Wenn man seinem Geld hinterher laufen muss

Posted on Oktober 9, 2018 by - Blog

Herr Klick ist 42 Jahre alt und hat seit 2009 sein eigenes Unternehmen. Er ist „Handwerker“, wird von Hauseigentümern und Mietern gebucht für Montagearbeiten, tapezieren, Streicharbeiten…

In seinem Betrieb arbeitet er alleine, er ist sowohl für die Vorderarbeit als auch Nacharbeit alleine verantwortlich. Er hat seine Kunden überwiegend im nahen umkreis und die meisten kennt er auch schon mehrere Jahre. Zufriedene Kunden bestellen ihn immer wieder mal zu sich. Über seine derzeitige Auftragslage kann er sich also nicht beschweren. Herr Klick arbeitet aber nicht nur für altbekannte Kunden. Durch Mund zu Mund Propaganda bekommt auch er immer wieder mal neue Kundenanfragen. Es fällt ihm schwer anfangs die „Zahlungsmoral“ seines Gegenübers einzuschätzen, vor allem, weil er bis vor kurzen sich darüber keine Gedanken machen musste. Doch mittlerweile ist es so, dass er, auch bekannte Kunden, an die Zahlung erinnern muss. Da er alleine tätig ist, muss auch er selbst die Rechnungen kontrollieren und Zahlungseingänge prüfen.

 

In letzter Zeit ist es oft vorgekommen, dass er eine Mahnung ausstellen musste. Er hat weder Zeit noch Lust diesen Kunden hinterher zu laufen, damit er an sein Geld kommt. An einem Freitagnachmittag sitzt er in einem Café mit einigen Kollegen. Er erzählt von einem Kunden bei dem er war und teilt seinen Freunden mit, dass er sich sicher, dass dieser Kunde die Rechnung nicht rechtzeitig begleichen wird. Der Kunde habe ihn schon mehrmals gefragt wie denn die Zahlungsfrist ist und ob es schlimm wäre wenn er später bezahlt. Herr Klick ist verärgert, auch über sich selbst, dass er diesen Neuauftrag überhaupt angenommen hat. „Ich weiß, dass ich da wieder tausend Schreiben verschicken muss, bis der das Geld überwiesen hat. Darauf kann ich mich jetzt schon einstellen“, denkt er sich. Einer seiner Kollegen erinnert sich an einen Facebook-Post was er vor kurzem gesehen hat. Er erzählt Herrn Klick, dass es Mahnaufkleber gibt von einem Inkassounternehmen, diese könnte er doch auch seine Mahnungen kleben, vielleicht sorgt das vor etwas mehr Nachdruck bei den Kunden, war seine Idee.

 

Herr Klick findet die Idee gar nicht so schlecht. Er sucht den Facebook-Beitrag dazu raus und sieht, dass die ersten 10 Mahnaufkleber auch noch gratis sind. Er kann also erst mal 10 Stück kostenlos bekommen und diese testen und wenn diese Wirkung zeigen, kann er sich mehr bestellen (auch wenn er hofft, dass er nicht mehr als diese 10 brauchen wird), bestellt er direkt die kostenlosen Mahnaufkleber. Ein paar Tage später sind die Mahnaufkleber bei Herrn Klick angekommen. Er klebt eins direkt auf die Mahnung die er dem Kunden zuschicken muss, von dem er seinen Kollegen erzählt hat. Es ist Herr Willnicht, die Zahlungsfrist hat er Herr Willnicht schon lange überschritten. Herr Klick hat mehrmals versucht den Herrn telefonisch zu erreichen – vergeblich. Nun bekommt Herr Willnicht seine Mahnung und der erste Mahnaufkleber ist auch draufgeklebt. Gegen Ende der Woche wartet eine Überraschung auf Herrn Klick. Er kontrolliert als erstes die Konten um die Zahlungseingänge zu überprüfen und sieht – den Zahlungseingang von Herrn Willnicht. Herr Klick ist überrascht und erfreut über die Wirkung der Mahnaufkleber.

 

Nach der Arbeit trifft er sich wieder mit seinen Kollegen, die gleiche Truppe wie beim letzten Mal. Herr Klick erzählt, dass er den Nichtzahler mit den Mahnaufkleber endlich dazu bringen konnte seine Rechnung zu begleichen. „Also wenn einer von euch das gleiche Problem irgendwann haben sollte, bestellt euch direkt die gratis Mahnaufkleber von debkonplus. Ihr bekommt sie auf www.mahnaufkleber-debkonplus.de , ihr müsst nur das Kontaktformular ausfüllen und bekommt sie einige Tage später zugeschickt.“

 

Verleihen auch Sie Ihrer Mahnung mehr Gewicht – mit den Mahnaufklebern von debkonplus Inkasso.

 

Jetzt bestellen unter: www.mahnaufkleber-debkonplus.de

 

 

Mahnaufkleber beschleunigen die Zahlungen Ihrer Kunden

Posted on Januar 2, 2018 by - Blog

 

Verleihen Sie Ihrer Mahnung mehr Gewicht!

Hans Sturm, Geschäftsführer der Sturm Fliesenhandel GmbH (Name geändert) ist sauer: „Die Kunden zahlen nicht mehr pünktlich. Sie warten zum Teil bis zum letzten Tag der Fälligkeit und auch noch darüber hinaus. Mich nervt das, denn es sind ja eigentlich gute Kunden, die ich lieber nicht zum Inkasso geben möchte.“

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Inkasso von Kleinforderungen

Posted on Juli 31, 2017 by - Blog

 
Viele Unternehmen verfügen über Kleinforderungen gegen inländische und ausländische Kunden. Diese sind der Kosten-Nutzen-Perspektive nach schwerlich zu realisieren. Dabei sind speziell niedrige Forderungshöhen in der Geschäftsbeziehung zwischen Lieferant und Kunde sehr häufig anzutreffen. Denken Sie nur an Zuzahlungen beim Arzt, Forderungen im Versandhandel, Bestellungen von Büchern oder die Rechnung der Logopädie.

Für den Gläubiger werden diese Forderungshöhen zum Teil unwirtschaftlich, je mehr der Mahnaufwand zunimmt. Oft versucht der Lieferant bis zu drei Mahnungen. Während die Gerichte in Deutschland eine pauschale Mahngebühr von € 5,00-7,00 in der Regel akzeptieren, dürften die tatsächlichen Kosten beim fünffachen der Mahngebühr liegen. Auch die Zinsen als Verzugsschaden werden die Zahlungswilligkeit nicht erhöhen und sorgen nicht für eine gerechte Kostenerstattung.

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