Tagged: Inkassounternehmen

Inkasso in den Niederlanden

Posted on April 4, 2018 by - Blog

 

Deutsche Unternehmen exportieren in die Niederlande ein jährliches Volumen von etwa 5,8 MRD €. Besonders relevante Branchen sind Lebensmittel, Maschinenbau, elektronische Produkte und die Automobilindustrie.

Aber wie ist es um die Zahlungsmoral bei unseren Nachbarn bestellt? Und wie kann ein deutscher Exporteuer agieren, wenn ein niederländisches Unternehmen nicht zahlt?

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Junge Erwachsene und die Schulden

Posted on März 28, 2018 by - Blog

Der Zahlungsmoral-Trend des BDIU, Dezember 2017

Die gute Nachricht vorweg: laut dem Zahlungsmoral-Trend des BDIU melden 81% der Inkassounternehmen, dass Verbraucher ihre Rechnungen mindesten genauso gut bezahlen wie zu Beginn des letzten Jahres.
Leider gibt es auch Schattenseiten: junge Verbraucher zwischen 18 und 24 gehören zu den schlechteren Zahlern. Sie sind nachlässiger, wenn es um das Begleichen von Rechnungen geht.

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Aus der Praxis: Wenn die Frau Ihrem Mann das Taschengeld zahlt

Posted on Januar 29, 2018 by - Blog

 

Lebensumstände des Schuldners ändern sich

Herr Horst Fröhlich, ein wirklich fröhlicher Handwerksmeister in der Nähe von Berlin, war stocksauer, enttäuscht und gefrustet. Eine ihm empfohlene Privatperson, Herr Säumig, ließ sich die Heizung umfangreich reparieren und stellte viele Extrawünsche, die Herrn Fröhlich und seinen neu eingestellten Mitarbeiter enorm beschäftigten. Als alles fertig war – ein Abnahmeprotokoll hat sich Herr Fröhlich unterzeichnen lassen – bat er um die Zahlung, sofort und rein netto. Doch nichts passierte. Ständig wurde er vertröstet. Frau Fröhlich griff häufiger zum Hörer, verschickte Mahnungen und erfuhr dann, dass Herr Säumig wohl zahlungsunfähig war. Sofort wurde der Anwalt beauftragt, der das Verfahren bis zum Titel brachte. Doch selbst der Gerichtsvollzieher konnte nichts realisieren, denn Herr Säumig hatte die Vermögensauskunft bereits abgelegt, war laut dieser nicht zahlungsfähig und genoss daher zunächst Vollstreckungsschutz.
Ein harter Schlag, denn abgesehen von den Forderungen blieb die Familie Fröhlich jetzt auch noch auf den nicht unerheblichen Kosten für den Rechtsanwalt sitzen. Dieser gab ihnen die Vollstreckungsunterlagen mit der Bemerkung zurück, da sei – zumindest im Moment – nichts zu machen.

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Inkasso von Kleinforderungen

Posted on Juli 31, 2017 by - Blog

 
Viele Unternehmen verfügen über Kleinforderungen gegen inländische und ausländische Kunden. Diese sind der Kosten-Nutzen-Perspektive nach schwerlich zu realisieren. Dabei sind speziell niedrige Forderungshöhen in der Geschäftsbeziehung zwischen Lieferant und Kunde sehr häufig anzutreffen. Denken Sie nur an Zuzahlungen beim Arzt, Forderungen im Versandhandel, Bestellungen von Büchern oder die Rechnung der Logopädie.

Für den Gläubiger werden diese Forderungshöhen zum Teil unwirtschaftlich, je mehr der Mahnaufwand zunimmt. Oft versucht der Lieferant bis zu drei Mahnungen. Während die Gerichte in Deutschland eine pauschale Mahngebühr von € 5,00-7,00 in der Regel akzeptieren, dürften die tatsächlichen Kosten beim fünffachen der Mahngebühr liegen. Auch die Zinsen als Verzugsschaden werden die Zahlungswilligkeit nicht erhöhen und sorgen nicht für eine gerechte Kostenerstattung.

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