Topic: Blog

Aus der Praxis: Wenn der Schuldner im Gefängnis sitzt

Posted on Februar 2, 2018 by - Blog

 
Einer unserer Mandanten beauftragte uns kürzlich mit einem neuen Fall. Doch bereits unser erstes Mahnschreiben kam zurück. In der Hoffnung, den Aufenthaltsort des Schuldners ermitteln zu können, stellten wir eine Anfrage ans Einwohnermeldeamt. Unten stehende Antwort bekamen wir nun vom Einwohnermeldeamt zurück:

In Beantwortung Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass eine Auskunft aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht oder derzeit nicht erteilt werden kann.

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Aus der Praxis: Wenn die Frau Ihrem Mann das Taschengeld zahlt

Posted on Januar 29, 2018 by - Blog

 

Lebensumstände des Schuldners ändern sich

Herr Horst Fröhlich, ein wirklich fröhlicher Handwerksmeister in der Nähe von Berlin, war stocksauer, enttäuscht und gefrustet. Eine ihm empfohlene Privatperson, Herr Säumig, ließ sich die Heizung umfangreich reparieren und stellte viele Extrawünsche, die Herrn Fröhlich und seinen neu eingestellten Mitarbeiter enorm beschäftigten. Als alles fertig war – ein Abnahmeprotokoll hat sich Herr Fröhlich unterzeichnen lassen – bat er um die Zahlung, sofort und rein netto. Doch nichts passierte. Ständig wurde er vertröstet. Frau Fröhlich griff häufiger zum Hörer, verschickte Mahnungen und erfuhr dann, dass Herr Säumig wohl zahlungsunfähig war. Sofort wurde der Anwalt beauftragt, der das Verfahren bis zum Titel brachte. Doch selbst der Gerichtsvollzieher konnte nichts realisieren, denn Herr Säumig hatte die Vermögensauskunft bereits abgelegt, war laut dieser nicht zahlungsfähig und genoss daher zunächst Vollstreckungsschutz.
Ein harter Schlag, denn abgesehen von den Forderungen blieb die Familie Fröhlich jetzt auch noch auf den nicht unerheblichen Kosten für den Rechtsanwalt sitzen. Dieser gab ihnen die Vollstreckungsunterlagen mit der Bemerkung zurück, da sei – zumindest im Moment – nichts zu machen.

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Aus der Praxis: Forderungen gegen widerspenstige Schuldner sichern

Posted on Januar 26, 2018 by - Blog

 

In unserem heutigen Fall geht es um diverse Getränkelieferungen an eine Gaststätte. Die Hauptforderung unserer Mandantschaft, dem Lieferanten, beträgt stolze € 29.463,46. Der Schuldner wollte diese allerdings von Anfang an nicht zahlen, sondern forderte seinerseits Gutschriften wegen vom Regen beschädigter Ware. Unser Mandant sah jedoch nicht ein, Gutschriften zu erteilen. Immerhin behauptete der Schuldner diese Schäden nur und konnte nicht belegen, dass unsere Mandantschaft diese zu verantworten hatte. Der Mandant war sogar der Meinung, dass der Schuldner diese Schäden selbst verschuldet hatte. Alles in allem kamen wir hier im vorgerichtlichen Inkasso nicht weiter.

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Wie Sie Pferde im Inkasso einspannen können

Posted on Januar 22, 2018 by - Blog

 
Eine zweifache Pferdebesitzerin hatte erhebliche Schulden angehäuft. Auch bei unserem Mandanten war noch ein stolzes Sümmchen offen. Doch die Schuldnerin stand in regelmäßigem Kontakt mit dem zuständigen Gerichtsvollzieher und gab in den Gesprächen immer an, sie habe kein Geld und damit auch kein Vermögen. Wie nun tatsächlich die Vermögensauskunft zustande gekommen ist, können wir nicht beurteilen. Aber merkwürdig ist es schon, dass der Gerichtsvollzieher keine neugierigen Fragen stellte.

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Hundezucht und Inkasso

Posted on Januar 15, 2018 by - Blog

Wie Hundezucht und Inkasso zusammenpassen

Der Alptraum eines Inkassobüros und seiner Mandanten: Seit Jahren erklärt Herr Klaus Säumig*, dass er kein Geld habe. Bereitwillig legt er auch immer wieder den Offenbarungseid (Vermögensauskunft) ab. Herr Säumig gibt also an, er sei vermögenslos! Da ist dann leider nichts zu holen und der Gläubiger geht leer aus. Oder?

Wovon bestreitet Herr Säumig eigentlich seinen Unterhalt? Wovon lebt er? Diese Fragen jucken jeden Sachbearbeiter unter den Fingernägeln, wenn ein solcher Fall auf seinem Schreibtisch liegt.

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Inkasso in Europa

Posted on Januar 8, 2018 by - Blog

Unbezahlte Rechnungen sind für Unternehmen in ganz Europa ein Graus. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen haben mit säumigen Kunden zu kämpfen – nicht selten sind diese unbezahlten Rechnungen der Grund, warum Firmen sogar Insolvenz anmelden. Dies meldet der Bundesverband deutscher Inkassounternehmen (BDIU) bereits in der Fachzeitschrift Inkassowirtschaft April 2015.

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Mahnaufkleber beschleunigen die Zahlungen Ihrer Kunden

Posted on Januar 2, 2018 by - Blog

 

Verleihen Sie Ihrer Mahnung mehr Gewicht!

Hans Sturm, Geschäftsführer der Sturm Fliesenhandel GmbH (Name geändert) ist sauer: „Die Kunden zahlen nicht mehr pünktlich. Sie warten zum Teil bis zum letzten Tag der Fälligkeit und auch noch darüber hinaus. Mich nervt das, denn es sind ja eigentlich gute Kunden, die ich lieber nicht zum Inkasso geben möchte.“

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Wenn einem Seniorenheim die liquiden Mittel ausgehen

Posted on Dezember 13, 2017 by - Blog

 

Wenn einem Seniorenheim die liquiden Mittel ausgehen

Vielleicht mag die Überschrift ein wenig verwirren, aber auch Seniorenheime begleichen die Lieferantenrechnungen nicht immer.

In unserem aktuellen Inkassofall einer Mandantin aus Düsseldorf geht es um einen Betrag von immerhin 10.000,00€. Das Seniorenheim ließ sich Warnmelder und Sensoren anbringen, damit man den neuesten gesetzlichen Vorschriften auch nachkommen konnte. Der Auftrag war gestempelt. Leider ohne die Unterschrift einer bevollmächtigten Person. Ein Problem, das häufig anzutreffen ist. Auch ist nicht eindeutig zu erkennen, welche Gesellschaft denn nun den Auftrag erteilt hat.

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Inkasso von Kleinforderungen

Posted on Juli 31, 2017 by - Blog

 
Viele Unternehmen verfügen über Kleinforderungen gegen inländische und ausländische Kunden. Diese sind der Kosten-Nutzen-Perspektive nach schwerlich zu realisieren. Dabei sind speziell niedrige Forderungshöhen in der Geschäftsbeziehung zwischen Lieferant und Kunde sehr häufig anzutreffen. Denken Sie nur an Zuzahlungen beim Arzt, Forderungen im Versandhandel, Bestellungen von Büchern oder die Rechnung der Logopädie.

Für den Gläubiger werden diese Forderungshöhen zum Teil unwirtschaftlich, je mehr der Mahnaufwand zunimmt. Oft versucht der Lieferant bis zu drei Mahnungen. Während die Gerichte in Deutschland eine pauschale Mahngebühr von € 5,00-7,00 in der Regel akzeptieren, dürften die tatsächlichen Kosten beim fünffachen der Mahngebühr liegen. Auch die Zinsen als Verzugsschaden werden die Zahlungswilligkeit nicht erhöhen und sorgen nicht für eine gerechte Kostenerstattung.

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