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Die richtige Wahl der Rechtsform!

Posted on August 29, 2018 by - Blog

Die Geschichte von Hugo Fröhlich Teil 3

 

Kapital- oder Personengesellschaft ?

Hugo hat jetzt den nötigen Rückhalt und überlegt wie er sein Unternehmen aufbauen möchte.

Der Plan ein Einzelunternehmen zu werden ist zu Beginn und in der Gründungsphase sehr angenehm, da kein hohes Eigenkapital für die Gründung benötigt wird. Auch hat er keine Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, wie bei einer Kapitalgesellschaft. Als Einzelunternehmen haftet er mit seinem Privatvermögen und der Gewinn unterliegt der Einkommensteuer. Die Einkommensteuer ist höher als die Körperschaftssteuer, die bei anderen Rechtsformern zu leisten ist. Mit seinem Privatvermögen zu haften findet Hugo unangenehm. Unter anderem besitzt er mit seiner Freundin ein Sparkonto, welches beide jeden Monat füttern. Sollte wirklich die Situation eintreffen, dass Hugo mit seinem Privatvermögen haften muss, wäre dieses Konto nicht geschützt und die Anteile, die seine Freundin gespart hat, wären weg. Auch andere Wertpapiere, das eigene Konto und das Auto sind nicht geschützt. So würde nicht nur Er, sondern auch sein Umfeld die Konsequenzen tragen müssen. Hugo möchte deswegen lieber eine Rechtsform wählen bei der das Privatvermögen und das Vermögen des Unternehmens voneinander getrennt sind. Andere Personengesellschaften wie z. B. der eingetragene Kaufmann (e. K.). kommen für Ihn damit nicht in Frage.

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Checkliste: Selbstständigkeit Pro und Contra

Posted on August 29, 2018 by - Blog

Die Geschichte von Hugo Fröhlich Teil 2            

                                                                                                                    

Hugo Fröhlich hat sich entschieden. Er wird eine Liste erstellen, wie es viele andere gute Gründer vor ihm auch schon gemacht haben. Es ist eine „Pro“ und „Contra“ – Liste. Nichts Wissenschaftliches aus den Ratgebern der Gründerszene. Er möchte nur seine Gedanken zu Papier bringen und darüber nachdenken. Dabei hat er sich schon überlegt, dass er die verschiedenen Aspekte auch individuell bewerten möchte. Jetzt macht er sich an die Arbeit…

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Wenn Lob und Anerkennung ausbleiben!

Posted on August 29, 2018 by - Blog

Die Geschichte von Hugo Fröhlich Teil 1

Hugo Fröhlich ist ein fleißiger und ehrgeiziger junger Mann. Er ist 27 Jahre jung und wohnt zusammen mit seiner Freundin und 2 Katzen in einer 3 Zimmerwohnung zu Miete. Die Pläne für Familie und Eigenheim stecken noch in den Kinderschuhen. Hugo arbeitet schon seit mehreren Jahren in einer Firma die Werbung und Internetauftritte von Firmen designt und gestaltet. Als Web-Designer schätzt er das Arbeiten an Projekten. Jedes Projekt bringt wieder neue Herausforderungen mit sich und wird subjektiv von den Kunden beurteilt. Daher arbeitet er mit viel Liebe zum Detail und behält dabei den Blick für das große Ganze! Das wissen seine Kunden auch zu schätzen.

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Aus der Praxis: Unkonventionelle Methoden führen zum Erfolg!

Posted on April 9, 2018 by - Blog

 

Die Situation

Unsere Mandantschaft liefert dem Schuldner Ware. Sie schreibt wie gewohnt die Rechnung. Eine Zahlung erfolgt nicht. Es folgen drei Mahnungen unserer Mandantschaft, eine Zahlung oder eine sonstige Reaktion erfolgt leider immer noch nicht. Nach einer Weile meldet sich der Schuldner dann doch und teilt mit, dass die Bankverbindung des Lieferanten nicht mit der in der Rechnung übereinstimme. Um dieses Problem zu lösen müsse sich der Lieferant, unser Mandant, ins System des Schuldners einloggen und dort die Bankverbindung selbstständig ändern. Zu diesem Vorgang liegen uns zahllose Mails vor, die sich um ein und dasselbe Problem drehen: das Einloggen ins System ist nicht möglich. Auf Rückfrage teilte man uns mit, dass die Bankverbindung nicht manuell vom Mitarbeiter des Schuldners geändert werden darf. Dies müsse auf jeden Fall der Lieferant erledigen. Alles in allem fühlte sich im Schuldnerunternehmen scheinbar niemand zuständig.

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Inkasso in den Niederlanden

Posted on April 4, 2018 by - Blog

 

Deutsche Unternehmen exportieren in die Niederlande ein jährliches Volumen von etwa 5,8 MRD €. Besonders relevante Branchen sind Lebensmittel, Maschinenbau, elektronische Produkte und die Automobilindustrie.

Aber wie ist es um die Zahlungsmoral bei unseren Nachbarn bestellt? Und wie kann ein deutscher Exporteuer agieren, wenn ein niederländisches Unternehmen nicht zahlt?

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Junge Erwachsene und die Schulden

Posted on März 28, 2018 by - Blog

Der Zahlungsmoral-Trend des BDIU, Dezember 2017

Die gute Nachricht vorweg: laut dem Zahlungsmoral-Trend des BDIU melden 81% der Inkassounternehmen, dass Verbraucher ihre Rechnungen mindesten genauso gut bezahlen wie zu Beginn des letzten Jahres.
Leider gibt es auch Schattenseiten: junge Verbraucher zwischen 18 und 24 gehören zu den schlechteren Zahlern. Sie sind nachlässiger, wenn es um das Begleichen von Rechnungen geht.

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Aus der Praxis: Lebensumstände des Schuldners ändern sich

Posted on März 14, 2018 by - Blog

 
Bei einem unserer Langzeit-Schuldner war mal wieder die Abnahme der Vermögensauskunft fällig. Und wie auch in den Jahren zuvor war das Gehalt nicht ausreichend für eine Pfändung. Immerhin hatte der Schuldner zu diesem Zeitpunkt vier unterhaltsberechtigten Personen durchzufüttern, nämlich seine Ehefrau und außerdem noch drei Kinder. Allerdings hatten wir uns bereits beim letzten Vollstreckungsversuch die Notiz gemacht, dass die Kinder bald alt genug sein würden, um ein eigenes Einkommen zu haben. Es ist stets ratsam, solche Beobachtungen zu vermerken.
 

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Zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie zu Unternehmensinsolvenzen

Posted on März 7, 2018 by - Blog

 
Der „Vorschlag für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über präventive Restrukturierungsrahmen, die zweite Chance und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz von Restrukturierungs-, Insolvenz- und Entschuldungsverfahren und zur Änderung der Richtlinie 2012/30/EU“ wird aktuell heiß diskutiert. Im Kern geht es darum, die Restrukturierungspraxis in der Europäischen Union anzugleichen und zu erleichtern. Auf diese Weise soll die „Zahl unnötiger Liquidationen von rentablen Unternehmen“ zurückgehen und die Chance auf einen Neuanfang gewährleistet werden. Hierbei soll der Fokus auf den kleinen und mittelständischen Unternehmen liegen.

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Aus der Praxis: Richtig online bestellen – Betrüger erkennen

Posted on März 5, 2018 by - Blog

 
Unser Kunde hat Waren in einem Onlineshop bestellt. Nichts Besonderes möchte man meinen. Doch leider Gottes erhielt unser Kunde seine Ware nicht. Er forderte daher über uns entweder sein Geld oder die baldige Auslieferung der Ware ein. Nach einiger Wartezeit wurde dann schriftlich durch die Versicherung mitgeteilt, das Geld würde bald eingehen. Dann wurde jedoch die Website deaktiviert. Unsere Recherchen ergaben, dass bereits zum Zeitpunkt der Bestellung deutliche Hinweise auf eine betrügerische Absicht des Shops hindeuteten. Einen Monat nach der Bestellung bekamen wir dann die Nachricht aus dem Handelsregister: Firma unbekannt abgemeldet.

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Aus der Praxis: Wenn der Schuldner sich auskennt

Posted on Februar 23, 2018 by - Blog

 

Eine Augenarztpraxis hat uns mit dem Forderungseinzug gegen einen ihrer Patienten beauftragt. Berechnet wurden unter anderem mehrere Sehtests. Kurz nach Übersendung des ersten Mahnschreibens meldete sich auch schon der erboste Schuldner bei uns. Er ist scheinbar vom Fach und teilte uns mit, dass die Sehtests vollkommen überflüssig waren. Er habe ja bereits zu Beginn der Behandlung mitgeteilt, dass er auf dem betroffenen Auge nichts sehen könne. Daher weigerte er sich nun, diesen Teil der Rechnung zu zahlen und widersprach der Forderung. Doch an diesem Punkte sind wir als Inkassounternehmen noch lange nicht weg vom Fenster. Es beginnt eine mühselige Vermittlungsarbeit zwischen den beiden Fronten, die üblicherweise mehr oder weniger verhärtet sind – der Kunde möchte sein Geld, der Schuldner möchte nicht zahlen.

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