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Sind Sie eine Gründerpersönlichkeit?

Posted on November 5, 2018 by - Blog

Sind Sie eine Gründerpersönlichkeit?
Jedes fünfte Startup scheitert in den ersten 3 Jahren

 

Die Idee fühlt sich sehr gut an. Der eigene Chef zu sein. Endlich auch die Erfolge in das eigene   Portemonnaie wirtschaften. Das und viele andere Gründe sind oftmals die Triebfeder einer gewagten Selbstständigkeit. Nach dem Prinzip „no risk – no fun“ legen viele Unternehmer los.

Aber sind Sie wirklich eine Gründerpersönlichkeit, die das Unternehmertum leben kann? Wenn Sie selbst noch abwägen, ob Sie sich selbstständig machen wollen oder nicht, möchten wir Ihnen mit diesem etwas Stoff zum Nachdenken liefern.

  1. Warum möchten Sie sich persönlich in die Selbstständigkeit begeben?
    Probieren Sie doch mal etwas aus. Schreiben Sie doch einmal drei Gründe auf und hinterfragen jeden Grund mit mindestens 3x „Warum?“. Ziel ist es, für sich selbst die klaren Beweggründe für die Selbstständigkeit zu filtern. Oft liegen die wahren Beweggründe eher im diffusen Bereich.
    Häufig wird die „Arbeitslosigkeit“ als ein wesentlicher Faktor genannt. Überlegen Sie auch hier, ob Sie die Selbstständigkeit nur wollen, weil es sonst nichts gibt, oder ob es Ihr Herzenswunsch ist. Natürlich spricht nichts dagegen, aus der Jobsuche heraus in die Selbstständigkeit zu gehen.
  2. Was ist exakt die Motivation
    Ist es vielleicht doch der Chef, der mich dazu bewegt in die Selbstständigkeit zu gehen? Eine neue Geschäftsidee, eine Marktlücke? Eine Erfindung, etwas völlig Neues auf dem Markt? Habe ich ein Gründerteam und wir machen eine „Freunde-GmbH“ auf? Ist es vielleicht eine Chance, den Betrieb der Eltern oder Arbeitsgebers zu übernehmen? Habe ich eine bestimmte Befähigung? Bin ich also ein Experte oder Meister auf meinem Gebiet. Was ist mein Motiv? Der Ursprung meiner Idee? Vielleicht auch die Frage, was macht mich im Vergleich zu anderen Einzigartig.
  3. Was verbinden Sie mit Selbstständigkeit
    Die Antworten auf diese Fragen können Sie als Plus-Minus-Liste auch neben Ihre Warum-Antworten stellen. In vielen Studien geben Startups an, die Selbstständigkeit deutlich unterschätzt zu haben. Viele sprechen auch von Schattenseiten der Unternehmereigenschaften. So war vielen nicht klar, dass sie im Unternehmen von der Reinigung bis zum Marketing für alles verantwortlich sein müssen. Dabei tun sich viele Unternehmer vor allem mit der Akquise und einem Netzwerkaufbau sehr schwer. Viele gute Ideen werden nicht weitergetragen, weil es an einem Akquisekonzept fehlt. Also, wie gewinne ich neue Kunden? Auch wird unterschätzt, dass die Arbeitszeiten eher unregelmäßig und häufig deutlich länger sind als im Angestelltenverhältnis. Ein erheblicher Aspekt ist natürlich auch der Verzicht auf die Sozialsicherheit.
  4. Über welche Stärken verfügen Sie?
    In meinen Seminaren grübeln viele Teilnehmer bei dieser Frage. Das hat sicherlich verschiedene Ursachen. Es liegt wohl auch darin begründet, dass sich die Menschen mehr mit Ihren Fehlern und Schwächen beschäftigen. Ein Unternehmer sollte das im Blick haben. Wichtig sind aber seine Stärken. Denn er kann auf andere Ressourcen zurückgreifen, aber die Kernkompetenz seines Unternehmens sollte sich mit den Stärken decken. Zu den Stärken gehören zum Beispiel: Entscheidungsfreudigkeit, die Risikobereitschaft, Organisationstalent, der Umgang mit Misserfolgen, Flexibilität und dennoch die Zielstrebigkeit. Natürlich gehören zu den Stärken auch alle Elemente der Berufserfahrung, zum Beispiel die Marktkenntnis, Ausbildung, kaufmännische Kenntnisse in Einkauf, Betriebswirtschaft, Recht, Buchhaltung, Steuer und Arbeit.

FAZIT
Bevor Sie sich mit den genauen Plänen Ihrer Selbstständigkeit beschäftigen (wozu wir unbedingt raten), empfehlen wir Ihnen die Motive Ihrer Planung genau zu hinterfragen. Diskutieren Sie die
Frage der Gründerpersönlichkeit zunächst mit sich selbst. Hinterfragen Sie sich kritisch, aber wertschätzend und damit wohlwollend.

Wenn der Chef überlastet ist!

Posted on Oktober 31, 2018 by - Blog

Wenn der Chef überlastet ist!

Wer gibt schon gerne zu, dass ihm die Arbeit über den Kopf wächst. Aber woran liegt es wirklich. Viele Studien belegen, dass das tatsächliche Arbeitsaufkommen nicht alleine für die Überbelastung verantwortlich ist. Häufige Hindernisse sind Müdigkeit, mangelnde Konzentration und unzureichendes Arbeitsplatzmanagement. Im Klartext, der Einzelkämpfer Ermüdet an der Verzettelung der täglichen Arbeit.Über 50 Prozent aller Unternehmer geben an, über die Zukunft Ihrer Selbstständigkeit nicht mehr nachzudenken, weil sie hierfür schlichtweg keine Zeit haben. Viele nehmen die nicht erledigten Arbeiten mit nach Hause und grübeln nicht selten bis tief in die Nacht über die ungelösten Probleme.

Der Unternehmer selbst hat das Gefühl ständig zu arbeiten. Sprichwörtlich befindet er sich im Hamsterrad seiner Arbeitsmaschinerie und findet nicht den passenden Ausstieg. Natürlich hat das auch Auswirkungen auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden. Letztlich könnte die viele Arbeit dazu führen, dass die Produktivität deutlich nachlässt und der Unternehmenserfolg gefährdet wird.

In vielen Gesprächen haben wir erfahren, dass die Unternehmer die persönliche Situation ähnlich einschätzen. Auch wenn einige Einzelkämpfer nach dem Prinzip arbeiten „Stress gehört zum Geschäft“.  Vielmehr begreifen sie ihre Situation auf der mentalen Ebene. Zwischen dieser rationalen Einsicht und dem eigenen Handeln oder Tun befinden sich ganze Bergregionen.

Die Verhaltensroutinen haben sich so weit als Gewohnheiten etabliert, dass das Arbeitsprogramm bereits vor dem eigentlichen Arbeitsbeginn anläuft.Arbeitet nun der Unternehmer ohne einen Tagesplan zunächst die wichtigen Aufgaben ab, verzettelt er sich zunehmend in Kleinigkeiten, bis er den Faden für den Arbeitstag gänzlich verliert. Hier kommen die Störungen von außen ins Spiel. Es ist schon erschreckend, wie sich das arbeitende Volk durch eingehende Anrufe und die Flut an neuen E-Mails lenken lassen.

 Häufig wird das Arbeitsplatzmanagement durch externe Einflüsse gänzlich bestimmt. Das kann in bestimmten Bereiche Sinnvoll und auch notwendig sein. Wenn allerdings die Konzentration unter den ständig wechselnden Aufgaben leidet, wird keine Aufgabe vollständig gelöst. Unzufriedenheit macht sich breit und die Fokussierung geht verloren.

 

Unsere Empfehlungen

 Haben Sie sich einmal gefragt, warum so viele Empfehlungen, Tipps und Ratschläge nicht angenommen und umgesetzt werden?

In vielen Fällen ist sogar die Einsicht vorhanden, etwas ändern „zu müssen“. Schwierig wird es, wenn wir uns überfordern, mit dem, was wir ab jetzt tun möchten. So schön die großen Ziele auch sind. Wenn diese Ziele so gesteckt sind, dass erst ein Marathon Lauf zu absolvieren ist, werden Ratschläge eher Totschläge sein.

Beginnen Sie mit Kleinigkeiten, die Sie in Ihre tägliche Routine gut einbauen können. Erweitern Sie nach einigen Monaten diese Faktoren um weitere Aspekte. So könnten Sie zum Beispiel am Ende eines Tages aufschreiben, was Sie am nächsten Tag auf jeden Fall (Priorität 1) erledigen möchten. Denken Sie dann bitte an berufliche und private Aufgaben. Haken Sie abends ab, was Sie erledigt haben.

Und was ist, wenn Sie die Aufgaben nicht erledigen konnten? Zunächst sollten Sie die Flinte nicht ins Korn werfen. Rückschläge wird es immer geben. Dafür ist es ein Plan! Dennoch können Sie kurz für sich einmal reflektieren, welche Aufgaben Ihnen an diesen Tag offensichtlich wichtiger waren. Womit haben Sie Ihre Zeit verbracht? Eine Zeitinventur, die sich immer lohnt.

 

Offene Forderungen – Wann bekomme ich mein Geld?

Posted on Oktober 29, 2018 by - Blog


 

Offene Forderungen – Wann bekomme ich mein Geld?

Für die meisten klingt es vielleicht im ersten Augenblick merkwürdig, natürlich, wenn ich etwas kaufe muss ich dafür bezahlen. Selbstverständlich; nur nicht für jeden.

Es passiert immer häufiger, dass die Kunden sich denken „ich kaufe jetzt und bezahle wenn mir danach ist“. Als Unternehmer muss man dann seinem Geld hinterherlaufen. Zahlreiche Anrufe, leere Versprechungen, Mahnungen … Doch man hat das Gefühl man wird nicht ernstgenommen.

„Ich bin derzeit etwas knapp bei Kasse; Ich hab noch eine Menge Rechnungen die ich begleichen muss; Sie bekommen schon Ihr Geld, haben Sie noch etwas Geld“… Es sind meistens immer ähnliche Aussagen, man wartet und wartet aber nichts passiert.

Man setzt seinen Kunden eine Zahlungsfrist „Betrag innerhalt von X Tagen überweisen“, doch es passiert nichts. Es ist nicht nur ärgerlich, sondern auch zeitaufwendig. Nicht jeder Unternehmer hat die benötigte Zeit. Viele überlegen sich, was sie in solchen Fällen machen sollen, „lohnt es sich ein Inkasso-Unternehmen zu beauftragen? Wie oft lass ich mich noch vertrösten? Glaube ich dem Kunden? Kann er nicht zahlen oder will er einfach nicht zahlen?

Was kann ich noch machen um endlich an mein Geld zu kommen und mich auf mein Tagesgeschäft konzentrieren zu können.“ Es ist nicht immer einfach, denn auch Sie haben pflichten denen Sie nachkommen müssen, Rechnungen die Sie bezahlen müssen.

Wir bieten Ihnen eine Möglichkeit um den Kunden schneller zum Bezahlen bekommen zu können. Unsere Mahnaufkleber von debkonplus. Lassen Sie die Wirkung eines Inkasso-Unternehmens für Sie sprechen. Die meisten Kunden oder nicht Zahler werden schon bei dem Begriff Inkasso wachgerüttelt. Durch unsere Mahnaufkleber, können Sie schneller an Ihr Geld kommen.

Glauben Sie es nicht? Kein Problem, testen Sie es! Sie bekommen die ersten 10 Mahnaufkleber kostenfrei von und zugeschickt. Sie testen diese 10 Mahnaufkleber und vergleichen Sie, ob Sie so nicht doch schneller an Ihr Geld gekommen sind. Unsere Gratis Mahnaufkleber können Sie ganz bequem online bestellen auf: www.mahnaufkleber-debkonplus.de .

5 gute Gründe für unsere Mahnaufkleber:

1.Sie sprechen die Schlechtzahler individuell an

2.Sie behalten das Heft des Handelns in der Hand

3.Sie verdoppeln Ihre Zahlungseingänge

4.Sie entscheiden, wie intensiv ein Kunde gemahnt wird

5.Sie entwickeln Nachdruck, ohne ein Inkassounternehmen

Warum Neukundenaufträge verloren gehen!

Posted on Oktober 29, 2018 by - Blog

Warum Neukundenaufträge verloren gehen!

Es existieren viele gute Handbücher zum Thema Neukundengewinnung. Viele werden mit Überschriften wie Umsatzturbo betitelt. Aber können Sie sich vorstellen, dass es ganz praktische Fragen sind, warum Kundenaufträge verloren gehen?

Zuletzt saß ich bei einem Unternehmer und wir unterhielten uns darüber, wie man die Umsätze mit bestehenden und neuen Kunden steigern kann. Unser Treffen fand schon an einem Samstag statt, weil er in der Woche nicht die Ruhe für solche Gespräche hat.

Wir entwickelten immerhin 8 realistische Ansatzpunkte für eine nachhaltige Umsatzsteigerung.

Aber eine Frage beschäftigte uns beide doch intensiver:

Wie häufig klingelt das Telefon bei Ihnen und niemand kann das Gespräch annehmen? Also, wie viele Anrufer kommen heute bereits nicht zu Ihnen durch? Wie hoch schätzen Sie den Umsatzverlust hieraus?

Mit Glück wird der Anrufer es erneut versuchen. Genauso gut könnte der Kunde aber auch sofort beim nächsten Lieferanten anrufen. Damit wäre ein Auftrag vielleicht schon verloren. Es ist eine allgemein anerkannte Erkenntnis, dass die Kunden gerade heutzutage eine schnelle Reaktionsbereitschaft fordern. Die Kunden erwarten also eine schnelle Rückmeldung und einen prompten Service. Dabei zählt auch der erste Eindruck. Zum Beispiel die telefonische Erreichbarkeit.

Genau an dieser Stelle besteht für viele Unternehmer, Einzelkämpfer, Freiberufler, Kleinstunternehmen und Start-ups dringender Nachholbedarf. Denn schlichtweg nicht erreichbar zu sein, kann die Unzufriedenheit erhöhen und letztlich Kundenaufträge kosten.

Dabei sind die Gründe – wie bei meinem Unternehmergespräch – durchaus nachvollziehbar. Häufige Knackpunkte sind: Urlaub, Krankheit, Teilzeitarbeiten, allgemeiner Personalmangel, wellenförmige Anrufer Zahl und Kostendruck. Oft sind es aber die gerade die Selbstständigen, für die das Wort „delegieren“ ein klassisches Fremdwort darstellt. Das Motto ist vielmehr: Selbst ist der Mann.

Mein Fazit:

Mein Unternehmer und ich haben auf die vielversprechende Literatur verzichtet. Mit viel Kaffee und bewaffnet mit Papier und Bleistift konnten wir in 3 Stunden bereits 8 Punkte herausarbeiten, die schon ab Montag umgesetzt werden. In 3 Wochen treffen wir uns wieder – diesmal an einem Freitagnachmittag.

Damit Ihnen kein Kunde mehr verloren geht helfen wir Ihnen, mit Ihrer persönlichen Sekretärin. Mit „Mein Büroservice“ von debkonplus geht Ihnen kein Auftrag mehr verloren und auch die Zufriedenheit der Bestandskunden steigt. Sie sagen uns in welcher Branche Sie tätig sind, wie wir uns in Ihrem Namen melden sollen, welche Informationen vom Anrufer Sie benötigen und den Rest erledigen wir für Sie. Während Sie sich auf die tägliche Arbeit, sei es im Außendienst, Meeting oder Urlaub, wir übernehmen Ihre Erreichbarkeit. Jetzt mehr Infos einholen auf www.meinbueroservice-debkonplus.de

Handwerker sind immer häufiger telefonisch nicht erreichbar

Posted on Oktober 29, 2018 by - Blog

Handwerker sind immer häufiger telefonisch nicht erreichbar

Claudia Z. ist verzweifelt. Weil sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Garten nicht mehr selbst in Ordnung halten kann, sucht sie bereits seit Tagen nach einem Garten- und Landschaftsbauer. Ihre Tochter gab ihr den Tipp, doch einfach mal in das Telefonbuch oder den – elektronischen – gelben Seiten zu gucken. Ein gut gemeinter Tipp, der sich in der Praxis als schwierig erweist.

Während Claudia Z. in den Telefonbüchern auf Anhieb einige Adressen mit Rufnummern findet, konnte sie tatsächlich niemanden persönlich erreichen. Kaum zu glauben, dass in der heutigen Zeit das Telefon nicht mehr besetzt ist.

Häufig landeten die Telefonate im Nirwana. Es klingelte, klingelte und klingelte, bis die Verbindung

unterbrochen wurde. Auch mit den Anrufbeantwortern hat sie keine guten Erfahrungen gemacht. Kurios: Einige Sprechzeiten auf diesen Bändern waren so kurz, dass sie weder ihren Namen, noch ihre Rufnummer angeben konnte. Auch wusste man nicht unbedingt, ob es sich tatsächlich um den AB des Gärtners handelte.

Die Krönung Ihrer verzweifelten Suche nach einem Dienstleister war jedoch für Claudia Z., als offensichtlich die Tochter (vermutlich Vorschulalter) das Gespräch annahm und mitteilte, dass „Papa hier nicht mehr wohnt…“ Das ist sicherlich traurig, hilft aber bei der Suche nach einem Handwerker nicht weiter.

Am meisten hat sich Claudia Z. über Rückruf-Versprechen geärgert, die dann – aus welchen Gründen auch immer – nicht eingehalten wurden. Offensichtlich, so die Vermutung, geht es den hiesigen Handwerkern viel zu gut, oder sie sind nur sehr schlecht organisiert. Merkwürdig, denn jedes nicht angenommene Gespräch bedeutet einen Umsatzverlust.

Ein purer Zufall sorgte dann für ein Ende der Suche. Auf dem Nachbargrundstück war gerade ein beauftragter Gartenbauer dabei, die Arbeiten zu erledigen. Er war sofort bereit, die Gartenarbeit auch bei Claudia Z. zu übernehmen. Sie vereinbarten sofort einen neuen Termin. Alles lief zu ihrer Zufriedenheit ab.

Kurz hatte Claudia Z. überlegt, den sehr hilfsbereiten Handwerker zu fragen, warum man viele Einzelkämpfer so schlecht erreichen kann, da klingelte sein Telefon. Es lag auf dem Terrassen-Tisch, während er die Hecke bearbeite.

Damit Ihnen keine Kundenaufträge verloren gehen, hier unsere Tipps:

  • Richten Sie einen Anrufbeantworter ein. Besprechen Sie den AB klar und deutlich. Überlegen Sie genau, welche Information für den ANRUFER wichtig ist.
  • Halten Sie sich unbedingt an Rückrufversprechen. Auch wenn das Ergebnis nicht feststeht, können Sie einen Zwischenstand auch kurz per SMS oder E-Mail senden.
  • Überlegen Sie bitte, wer in Ihrem Unternehmen den Hörer abnimmt. Vereinbaren Sie intern auch eine klare Dokumentation der wichtigen Angaben. (Name, Telefon, Erreichbarkeit, Datum, Uhrzeit)

Haben Sie diese Möglichkeiten intern nicht? Eine Assistenz oder ein Sekretariat ist nicht vorhanden?

Nicht nur die Kunden sondern auch Sie sind unzufrieden mit Ihrer derzeitigen Erreichbarkeit?

Wir helfen Ihnen, wir bieten Ihnen Ihre persönliche Sekretärin. Mit „Mein Büroservice“ von debkonplus geht Ihnen kein Auftrag mehr verloren und auch die Zufriedenheit der Bestandskunden steigt. Sie sagen uns in welcher Branche Sie tätig sind, wie wir uns in Ihrem Namen melden sollen, welche Informationen vom Anrufer Sie benötigen und den Rest erledigen wir für Sie.

Während Sie sich auf die tägliche Arbeit, sei es im Außendienst, Meeting oder Urlaub, wir übernehmen Ihre Erreichbarkeit. Jetzt mehr Infos einholen auf www.meinbueroservice-debkonplus.de

Brexit und die Folgen für deutsche Limited-Gesellschaften

Posted on Oktober 12, 2018 by - Blog

Die schnelle Gründung und die geringe Gründungseinlage von mindestens ein Pfund machte die Limited für 30.000 deutsche Gründer attraktiv. Wie eine GmbH ist die Limited haftungsbeschränkt, kann jedoch mit viel weniger Kapital gegründet werden. Doch nach dem Brexit sind deutsche Unternehmen mit der Rechtsform Limited gefährdet. Noch ist nicht geklärt was genau mit diesen Unternehmen ab dem 29.03.2019, nach dem Austritt Großbritanniens, passieren wird. Vielleicht wird es ein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien geben, aber noch ist das nur eine Vermutung.

Es ist also wichtig nichts dem Zufall zu überlassen und noch vor dem Austritt tätig zu werden. Betroffene Gesellschaften sollten daher in eine deutsche GmbH wechseln, der Übergang ist zwar steuerneutral, kann aber mehrere Monate dauern. Wenn man allerdings auf ein mögliches Abkommen hofft, dies aber nicht zustande kommt, sollten betroffene Unternehmen damit rechnen, ihre Rechtsform nach dem Brexit aberkannt zu bekommen.

Das deutsche Recht besagt nämlich: Wenn ein Unternehmen in seinen Sitz in Deutschland hat, muss es auch eine deutsche Rechtsform haben. Überlagert wurde dies mit der Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU – aus dem Großbritannien ab dem 29.03.2019 austreten wird.

Wenn es also nicht zu einem Abkommen oder einer Übergangsreglung kommt, wird die Rechtsform Limited in Deutschland nicht mehr anerkannt werden. Somit ist nach deutschem Recht die juristische Person nicht mehr existent und die natürlichen Personen des Unternehmens können haftbar gemacht werden.

Die englische Rechtsform Limited ist zu vergleichen mit der deutschen Rechtsform GmbH, denn auch eine GmbH ist haftungsbeschränkt. Die den Wechsel der Rechtsform in eine GmbH hat man den Vorteil, dass die Geschäfte nahtlos weitergehen können.

Eine weitere Möglichkeit wäre die UG auch unter „Mini-GmbH“ bekannt. Auch hier benötigt man, vergleichbar mit der Limited, nur einen Euro Stammkapital. Doch hier gibt es einige Nachteile, denn im Gegensatz zur GmbH ist hierbei eine Verschmelzung nicht möglich. Das bedeutet, dass die Limited aufgelöst und eine UG im Anschluss neu gegründet wird. Das große Problem hierbei ist, dass Verträge nicht einfach weitergeführt werden dürfen. Die Vertragspartner müssen einer Weiterführung zustimmen. Die Geschäfte können hier nicht nahtlos weitergehen, wie bei der GmbH, der Geschäftsbetrieb wird unterbrochen, auch steuerrechtliche Änderungen müssen beachtet werden.

Fazit ist also, dass man schnell tätig werden sollte. Ob man sich dann für eine GmbH oder eine UG entscheidet, prüft jedes betroffene Unternehmen für sich.

 

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Debkonplus Inkasso – Als seriöses Inkasso Unternehmen, immer an Ihrer Seite

Sie suchen einen Partner im Bereich Forderungsmanagement? Seien es Firmenauskünfte, Mahnaufkleber oder Inkasso. Dann sind Sie bei uns richtig.

Die richtige Unterstützung finden

Posted on Oktober 9, 2018 by - Blog

Wenn man Unterstützung benötigt, welche Möglichkeiten werden Unternehmern geboten?

Frau Jung ist 36 Jahre alt und ist eine erfolgreiche Immobilienmaklerin. Sie hat seit 2013 ihr eigenes Immobilienbüro und viele Kunden vertrauen ihr ihre Immobilie an. Frau Jung wohnt und arbeitet in Köln. Sie verkauft und vermietet Wohnungen und Häuser an viele verschiedene Kunden. In den letzten Monaten sind ihre Angebote und auch die Anfragen gestiegen. Heute ist Montag, der 08.10.2018 und sie hat 4 Besichtigungstermine. Sie hat es nur kurz am Morgen ins Büro geschafft, da der erste Termin schon um 9 Uhr ist. Um 9 Uhr trifft sie in Köln-Nippes den ersten Interessenten. Es geht um eine Wohnung mit 78 Quadratmetern, 3 Zimmer, mit Balkon und einem neu saniertem Badezimmer. Während des Termins mit dem Interessenten klingelt ständig ihr Telefon. Da sie auf keinen Fall unhöflich wirken will, geht sie während den Besichtigungen nicht ans Telefon. Sie stellt sich voll und ganz auf den Interessenten ein. Im Nachhinein wird sich herausstellen, dass das nicht immer eine gute Idee ist.

Der Termin dauert länger als geplant. Der nächste Termin steht schon an und dafür muss sie nach Köln-Porz, also quer durch die Stadt fahren. Damit Frau Jung pünktlich in Porz ankommt checkt sie nicht nochmal nach dem Anrufer, der soeben während des Termins 3-mal vergeblich versucht hat sie anzurufen. Nun steht Frau Jung vor dem Haus welches sich der Interessent anschauen wollte. Doch auch noch 15 Minuten kommt keiner. Sie ruft den Interessenten Herrn Wal an:

Frau Jung: „Hallo Herr Wal, ich warte vor dem Objekt auf Sie, haben Sie das Haus…“ Sie wird unterbrochen.

Herr Wal: „Ach Frau Jung, ich habe mehrmals versucht Sie telefonisch zu erreichen, aber leider gehen Sie nie ans Telefon. Ich muss den Termin absagen. Mir ist etwas dazwischen gekommen.“

Frau Jung ist es sehr unangenehm.

Frau Jung: „Das tut mir wirklich leid, ich war mitten in einer Besichtigung und da konnte ich nicht ans Telefon gehen. Wollen wir einen neuen Termin vereinbaren?“

Herr Wal: „ Im Moment kann ich nicht auf mein Kalender zugreifen. Ich rufe Sie nachher an, wenn Sie ans Telefon gehen sollten, können wir gern einen Termin vereinbaren.“

Frau Jung: „Selbstverständlich, ich bedanke mich, dann bis nachher.“

Frau Jung ist nun völlig umsonst nach Porz gefahren. Da sie aber eine Stunde später schon den nächsten Termin hat, lohnt es sich nicht mehr wieder zurück ins Büro zu fahren. Während sie auf den nächsten wartet, hat sie sich mit ihrem Laptop in ein Café gesetzt, um einige Mails zu bearbeiten. Währenddessen klingelt immer wieder ihr Handy. Am Ende bemerkt, dass sie gerade mal eine Nachricht beantworten konnte.

Kurze Zeit später steht vor dem nächsten Objekt. Die Interessenten sind mit der gesamten Familie gekommen. Ein Pärchen mit 3 Kindern will sich eine Wohnung in Köln-Kalk ansehen. Der Termin verläuft etwas chaotisch, die Familie hat viele Fragen und auch hier klingelt während des Termins immer wieder ihr Telefon. Sie stellt es vorsichtshalber auf Lautlos. Nach 1,5 Stunden ist der Termin vorbei und Frau Jung ruft die Nummer zurück, die versucht hat sie zu erreichen. Es ist Herr Wal: „ Hallo Frau Jung, sehen Sie so geht das!“

Frau Jung: „ Hallo Herr Wal, es tut mir leid ich war wieder im Termin, wie meinen Sie das?“

Herr Wal: „So geht man ans Telefon wenn man angerufen wird! Wissen Sie, Sie brauchen sich nicht weiter zu bemühen, da Sie so gut wie nie erreichbar sind, habe ich bereits einen anderen Makler kontaktiert, ich meine wir sind in Köln, hier gibt es tausende. Ich kann nicht mit jemandem zusammenarbeiten, den ich nie erreiche. So geht das nicht“

Frau Jung: „Herr Wal es tut mir wirklich sehr leid, ich verspreche Ihnen…“ Sie wird wieder unterbrochen.

Herr Wal: „Vergessen Sie es, ich habe bereits einen neuen Makler beauftragt, schönen Tag noch.“ Herr Wal legt auf.

Frau Jung ist so verärgert und auch traurig, dass sie so einen Eindruck bei den Kunden oder Interessenten hinterlässt. Es ist nicht der erste der wütend darauf reagiert, dass man sie schlecht erreichen kann. Sie versucht immer schnellstmöglich zurück zu rufen, doch wie man sieht, reicht es meistens nicht aus.

Sie sucht nach einer Lösung für ihr Problem, sie will nicht noch ein Geschäft verlieren. Im Internet findet sie „MEIN Büroservice – von debkonplus – Wir garantieren Ihnen Ihre Erreichbarkeit“ heißt es. Sie ist begeistert von dem SOFORT-Telefonservice der angeboten wird und ruft sofort an. Im ersten Monat spart sie sogar die Grundgebühr und muss anstatt 49,90€ nur noch 24,95€ zahlen. Ihre Rufnummer wird an die Telefone des Büroservices weitergeleitet und schon hat sich das Thema erledigt. Nach einem Monat stellt Frau Jung fest, dass es die beste Entscheidung für ihr Geschäft war. Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Sie hat eine persönliche Sekretärin, die die Anrufe entgegennimmt, wenn Sie in Termin ist oder andere Arbeiten erledigen muss. Nie geht ein Anruf oder ein Geschäft mehr verloren. Wäre sie doch nur früher auf die Idee gekommen…

Aber es ist nie zu spät! Buchen Sie jetzt unseren Telefonservice und wir garantieren auch Ihnen Ihre Erreichbarkeit! Überlassen Sie nichts dem Zufall, mit unserer Unterstützung kommen Sie schneller als Ziel!

Es ist ganz einfach Sie gehen auf www.meinbueroservice-debkonplus.de  , füllen unser Kontaktformular aus.

Wir warten auf Sie!

Wenn man seinem Geld hinterher laufen muss

Posted on Oktober 9, 2018 by - Blog

Herr Klick ist 42 Jahre alt und hat seit 2009 sein eigenes Unternehmen. Er ist „Handwerker“, wird von Hauseigentümern und Mietern gebucht für Montagearbeiten, tapezieren, Streicharbeiten…

In seinem Betrieb arbeitet er alleine, er ist sowohl für die Vorderarbeit als auch Nacharbeit alleine verantwortlich. Er hat seine Kunden überwiegend im nahen umkreis und die meisten kennt er auch schon mehrere Jahre. Zufriedene Kunden bestellen ihn immer wieder mal zu sich. Über seine derzeitige Auftragslage kann er sich also nicht beschweren. Herr Klick arbeitet aber nicht nur für altbekannte Kunden. Durch Mund zu Mund Propaganda bekommt auch er immer wieder mal neue Kundenanfragen. Es fällt ihm schwer anfangs die „Zahlungsmoral“ seines Gegenübers einzuschätzen, vor allem, weil er bis vor kurzen sich darüber keine Gedanken machen musste. Doch mittlerweile ist es so, dass er, auch bekannte Kunden, an die Zahlung erinnern muss. Da er alleine tätig ist, muss auch er selbst die Rechnungen kontrollieren und Zahlungseingänge prüfen.

 

In letzter Zeit ist es oft vorgekommen, dass er eine Mahnung ausstellen musste. Er hat weder Zeit noch Lust diesen Kunden hinterher zu laufen, damit er an sein Geld kommt. An einem Freitagnachmittag sitzt er in einem Café mit einigen Kollegen. Er erzählt von einem Kunden bei dem er war und teilt seinen Freunden mit, dass er sich sicher, dass dieser Kunde die Rechnung nicht rechtzeitig begleichen wird. Der Kunde habe ihn schon mehrmals gefragt wie denn die Zahlungsfrist ist und ob es schlimm wäre wenn er später bezahlt. Herr Klick ist verärgert, auch über sich selbst, dass er diesen Neuauftrag überhaupt angenommen hat. „Ich weiß, dass ich da wieder tausend Schreiben verschicken muss, bis der das Geld überwiesen hat. Darauf kann ich mich jetzt schon einstellen“, denkt er sich. Einer seiner Kollegen erinnert sich an einen Facebook-Post was er vor kurzem gesehen hat. Er erzählt Herrn Klick, dass es Mahnaufkleber gibt von einem Inkassounternehmen, diese könnte er doch auch seine Mahnungen kleben, vielleicht sorgt das vor etwas mehr Nachdruck bei den Kunden, war seine Idee.

 

Herr Klick findet die Idee gar nicht so schlecht. Er sucht den Facebook-Beitrag dazu raus und sieht, dass die ersten 10 Mahnaufkleber auch noch gratis sind. Er kann also erst mal 10 Stück kostenlos bekommen und diese testen und wenn diese Wirkung zeigen, kann er sich mehr bestellen (auch wenn er hofft, dass er nicht mehr als diese 10 brauchen wird), bestellt er direkt die kostenlosen Mahnaufkleber. Ein paar Tage später sind die Mahnaufkleber bei Herrn Klick angekommen. Er klebt eins direkt auf die Mahnung die er dem Kunden zuschicken muss, von dem er seinen Kollegen erzählt hat. Es ist Herr Willnicht, die Zahlungsfrist hat er Herr Willnicht schon lange überschritten. Herr Klick hat mehrmals versucht den Herrn telefonisch zu erreichen – vergeblich. Nun bekommt Herr Willnicht seine Mahnung und der erste Mahnaufkleber ist auch draufgeklebt. Gegen Ende der Woche wartet eine Überraschung auf Herrn Klick. Er kontrolliert als erstes die Konten um die Zahlungseingänge zu überprüfen und sieht – den Zahlungseingang von Herrn Willnicht. Herr Klick ist überrascht und erfreut über die Wirkung der Mahnaufkleber.

 

Nach der Arbeit trifft er sich wieder mit seinen Kollegen, die gleiche Truppe wie beim letzten Mal. Herr Klick erzählt, dass er den Nichtzahler mit den Mahnaufkleber endlich dazu bringen konnte seine Rechnung zu begleichen. „Also wenn einer von euch das gleiche Problem irgendwann haben sollte, bestellt euch direkt die gratis Mahnaufkleber von debkonplus. Ihr bekommt sie auf www.mahnaufkleber-debkonplus.de , ihr müsst nur das Kontaktformular ausfüllen und bekommt sie einige Tage später zugeschickt.“

 

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Wann sollte ein Einzelunternehmen die Rechtsform e.K. eintragen lassen?

Posted on September 12, 2018 by - Blog

Frau Ruhelos macht für ihren Mann das Büro. Ihr Mann ist Gas-Wasser- und Heizungsbaumeister. Sie beschäftigen insgesamt fünf Mitarbeiter. Auch ihr Sohn (Christian) ist bereits im Betrieb als Handwerker beschäftigt. Er befindet sich gerade in der Meisterschule und bringt ständig neue Fragen mit nach Hause.
In der Schule haben Sie heute etwas über den eingetragenen Kaufmann (e.K.) gelernt. Da der Vater im Moment noch eine Einzelfirma betreibt, fragt er den Sohn: „Was ist denn der Unterschied zwischen einer e.K. und einer Einzelfirma? Wann sollten wir die eine Rechtsform und wann die andere nehmen?” Christian erklärt seinem Vater, wie er die Sache sieht.

Zuerst beschäftigen wir uns mit der Rechtsform e.K.. Der größte Unterschied zum Einzelunternehmen liegt darin, dass der Unternehmer, wenn er eine e.K. gründen möchte, sein Unternehmen neben dem Gewerberegister auch im Handelsregister eintragen muss. Es kann aber auch vorkommen, dass sich der Unternehmer aufgrund des gewerblichen Umfanges seiner Geschäfte in das Handelsregister eintragen lassen muss. Das liegt beispielsweise vor, wenn das Unternehmen einen für seine Branche üblichen Jahresumsatz erzielt oder das Unternehmen eine Buchhaltung benötigt. Die Eintragung im Handelsregister bringt aber im Geschäftsleben einen Vorteil. Es wirkt seriöser auf die geschäftlichen Kunden oder Partner, da durch die Eintragung alle rechtserheblichen Tatsachen festgehalten werden. Zu diesen Daten gehören Firma, Inhaber, Stammkapital, Haftung oder abgeschlossene Insolvenzverfahren. Alle Interessenten haben Zugriff auf die Daten eines jeden Handelsregistereintrags und die Möglichkeit, die eingereichten Daten online einzusehen. So hat jedes Unternehmen die Möglichkeit, sich über die allgemeine Geschäftslage dieses Unternehmens zu informieren. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man den Fantasienamen seiner Firma schützen kann, da jede Firmenbezeichnung nur einmal im Handelsregister gelistet werden darf.

Ein großer Unterschied zwischen einem e.K. und einem Einzelunternehmen liegt darin, dass für die Geschäfte des eingetragenen Kaufmannes, dass Handelsrecht nach dem HGB Anwendung findet. Obwohl der Eingetragene Kaufmann keine juristische Person ist, kann er im Namen seiner Firmen klagen oder verklagt werden. Gehaftet wird dabei mit dem privaten Vermögen. Als Eingetragener Kaufmann ist man buchführungspflichtig und muss einen Jahresabschluss und eine Bilanz nach Handelsrecht erstellen. Dabei sind die Buchführungs- und Bilanzvorschriften zu beachten. Diese Pflicht entfällt, wenn der Jahresumsatz in zwei aufeinanderfolgenden Jahren nicht über 600.000,00 € und der Jahresüberschuss nicht über 60.000,00 € liegt. In diesem Fall reicht es dem Unternehmer die weniger aufwendige Einnahmen-Überschuss-Rechnung durchzuführen.

Nun kommen wir zur Rechtsform der Einzelfirma/Einzelunternehmen, diese Rechtsform wird oft als Einstieg in die Selbständigkeit gewählt. Ein Unternehmer wird als Einzelunternehmen bezeichnet, wenn Sie der Inhaber einer Einzelfirma ist, er gründet als einzelne natürlich haftende Person das Unternehmen. Wie auch die e.K. stellt die/das Einzelfirma/Einzelunternehmen vor Gericht eine natürliche Person da, sie kann vor Gericht anders als die e.K. aber nur mit dem persönlichen Namen klagen oder verklagt werden, man haftet im Schadensfall mit dem vollen Vermögen des Unternehmens und zusätzlich mit dem privaten Vermögen. Die Rechtsform der Einzelfirma wird, anders als die e.K., nur im Gewerberegister und nicht im Handelsregister eingetragen. So wird der wo mögliche Fantasiename, beziehungsweise die Firmenbezeichnung auch nicht geschützt. Der Name könnte also von einem Dritten geklaut werden, sollte dieser eine Firma mit dem geklauten Namen im Handelsregister eintragen lassen.

Ein Vorteil daran, dass sich die Einzelfirma nicht im Handelsregister eintragen muss, liegt darin, dass der Einzelunternehmer am Ende des Geschäftsjahres nur eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellen muss. Da sich das Unternehmen dadurch die aufwendige Buchführung erspart, erspart man sich auch die Personalkosten einer eigenen Buchhaltung oder die Dienstleistungskosten, wenn man diese Aufgabe outsourct. Das Unternehmen ist von der Bilanzierungspflicht befreit, wenn es den steuerlichen Jahresgewinn von 60.000,00 €, beziehungsweise den erlaubten Jahresumsatz von 600.000,00 € nicht übersteigt. In diesem Fall reicht eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung zur Ermittlung des Gewinns aus. Freiberufler und Kleingewerbetreibende, deren jährlicher Gewinn unter 17.500,00 € liegt und deren Umsatz im laufenden Jahr 50.000,00 € voraussichtlich nicht überschreitet, können sogar von der Kleinunternehmerregelung profitieren. In diesem Fall reicht eine einfache Steuererklärung aus.

 

Nun kommen wir zum Ergebnis, wann man einem Unternehmer, welche der beiden Rechtsformen empfehlen sollte. Meiner Meinung nach fährt man als Handwerker, wenn die Geschäfte einen gewissen Umfang nicht übersteigen und nur mit Endverbrauchern gearbeitet wird, mit der Einzelfirma gut. Man hat nicht die Pflicht eine aufwendige Buchhaltung zu führen und nicht so strenge Vorschriften wie man diese zu führen hat. Sobald die Geschäfte einen gewissen Umfang erreicht haben, sollte man die Eintragung im Handelsregister allerdings unbedingt veranlassen, um den guten Namen, den man sich mit der Firma gemacht hat zu schützen und zu vermeiden, dass sich ein Dritter im eigenen Namen bereichert.

Wenn man als Handwerker nun aber das Ziel hat bei den „Großen” mitzumischen, dann ergibt es Sinn sein Unternehmen von Beginn an im Handelsregister eintragen zu lassen. Dies wirkt seriös auf die Kunden, da diese durch die Eintragung alle rechtserheblichen Tatsachen einsehen können und sich einen Überblick über die allgemeine Geschäftslage verschaffen können. Hierbei ist es aber eher empfehlenswert, sich noch einmal genauer mit den Geschäftsformen der GmbH oder UG zu befassen, diese würden im Baugewerbe wohl doch noch mehr Anklang finden und wäre aufgrund der Haftung interessant und zu erwähnen.

Dem Unternehmen von Herrn Ruhelos aus unserem Beispiel würde ich empfehlen, dass er bei der Rechtsform der Einzelfirma bleibt, es ist ein kleines Handwerksunternehmen, welches sehr wahrscheinlich nur mit Endverbrauchern arbeitet. Das Büro wird von Frau Ruhelos geführt, damit ist die Ordnung (je nach Fachwissen) der Buchführung schon einmal gesichert, außerdem kümmert sie sich um die Annahme von Telefonaten wodurch das Unternehmen erreichbar ist. Sollten sie jedoch Vorhaben mit dem Unternehmen zu expandieren, so kann man die Eintragung im Handelsregister immer noch vornehmen, man sollte es aber jetzt nichts überstürzen, um die Mehrarbeit zu vermeiden.

Die richtige Wahl der Rechtsform!

Posted on August 29, 2018 by - Blog

Die Geschichte von Hugo Fröhlich Teil 3

 

Kapital- oder Personengesellschaft ?

Hugo hat jetzt den nötigen Rückhalt und überlegt wie er sein Unternehmen aufbauen möchte.

Der Plan ein Einzelunternehmen zu werden ist zu Beginn und in der Gründungsphase sehr angenehm, da kein hohes Eigenkapital für die Gründung benötigt wird. Auch hat er keine Buchführungs- und Bilanzierungspflicht, wie bei einer Kapitalgesellschaft. Als Einzelunternehmen haftet er mit seinem Privatvermögen und der Gewinn unterliegt der Einkommensteuer. Die Einkommensteuer ist höher als die Körperschaftssteuer, die bei anderen Rechtsformern zu leisten ist. Mit seinem Privatvermögen zu haften findet Hugo unangenehm. Unter anderem besitzt er mit seiner Freundin ein Sparkonto, welches beide jeden Monat füttern. Sollte wirklich die Situation eintreffen, dass Hugo mit seinem Privatvermögen haften muss, wäre dieses Konto nicht geschützt und die Anteile, die seine Freundin gespart hat, wären weg. Auch andere Wertpapiere, das eigene Konto und das Auto sind nicht geschützt. So würde nicht nur Er, sondern auch sein Umfeld die Konsequenzen tragen müssen. Hugo möchte deswegen lieber eine Rechtsform wählen bei der das Privatvermögen und das Vermögen des Unternehmens voneinander getrennt sind. Andere Personengesellschaften wie z. B. der eingetragene Kaufmann (e. K.). kommen für Ihn damit nicht in Frage.

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