Aus der Praxis: Unkonventionelle Methoden führen zum Erfolg!

 

Die Situation

Unsere Mandantschaft liefert dem Schuldner Ware. Sie schreibt wie gewohnt die Rechnung. Eine Zahlung erfolgt nicht. Es folgen drei Mahnungen unserer Mandantschaft, eine Zahlung oder eine sonstige Reaktion erfolgt leider immer noch nicht. Nach einer Weile meldet sich der Schuldner dann doch und teilt mit, dass die Bankverbindung des Lieferanten nicht mit der in der Rechnung übereinstimme. Um dieses Problem zu lösen müsse sich der Lieferant, unser Mandant, ins System des Schuldners einloggen und dort die Bankverbindung selbstständig ändern. Zu diesem Vorgang liegen uns zahllose Mails vor, die sich um ein und dasselbe Problem drehen: das Einloggen ins System ist nicht möglich. Auf Rückfrage teilte man uns mit, dass die Bankverbindung nicht manuell vom Mitarbeiter des Schuldners geändert werden darf. Dies müsse auf jeden Fall der Lieferant erledigen. Alles in allem fühlte sich im Schuldnerunternehmen scheinbar niemand zuständig.

Das Vorgehen

Im Regelfall hätten wir hier nur noch Klage empfehlen können. Jedoch kam unserer findigen Mitarbeiterin die Idee ein Einschreiben mit sämtlichen Unterlagen direkt an die Geschäftsleitung zu senden, um auf die Missstände aufmerksam zu machen. Gesagt, getan – und nur eine Woche später war dann auch schon das Geld da. Inklusive unserer Kosten belief sich die Zahlung auf eine stolze Summe von über 3100€. Ein großer Erfolg!

An diesem Fall zeigt sich wieder einmal: Wer außerhalb der gewohnten Abläufe denkt und etwas Neues versucht, dem winkt zuweilen häufiger der Erfolg!

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute,
Ihr debkonplus Inkasso-Team